Elternberichte
Elternberichte
Hier können Sie Erfahrungsberichte von Eltern aus unseren Kinderhäusern lesen. Wir freuen uns, von Ihnen Rückmeldungen über Ihre Kinderhauserfahrungen zu erhalten, die wir gerne auf dieser Seite veröffentlichen.
Berichte aus dem Jahr: 2010 2008 2007 2006
- Familie Huber/Deubelbeiss - Erlebnisbericht Michelle , Kinderhaus Tösstalstrasse
- Familie Andermatt - Erlebnisbericht Ryan Andermatt, Kinderhaus Talstrasse
- Familie Kolb/Storm - Bericht über unsere Krippen - Erfahrung
- Familie Schwager - Einige Gedanken zu unseren Erfahrungen im Chinderhuus
- Familie Schaffner - Immer ein Platz im Chinderhuus für Jannis
- Familie Zimmermann - Erfahrungen Chinderhuus in der Talstrasse
Familie Huber/Deubelbeiss - Erlebnisbericht Michelle , Kinderhaus Tösstalstrasse
Juni 2006, Kinderhaus Tösstalstrasse
Liebes Team vom Chinderhuus Tösstalstrasse, Erst mal herzlichen Dank für die gute Betreuung unserer Michelle im Chinderhuus Tösstalstrasse. Unsere Michelle besucht seit Januar 2004 zwei Tage pro Woche das Chinderhuus. Von Anfang an war die Kleine begeistert (sie wird nun im Juli 4 Jahre alt). Da Sie unser jüngstes Kind ist und ihre älteren Geschwister (18, 17, 14) oft ausser Haus sind, ist es sehr wichtig, dass die Kleine auch Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen kann. Sie geniesst es in vollen Zügen, mit ihren Kameraden im Chinderhuus zu spielen, zu essen, spazieren zu gehen und vieles mehr. Das Angebot zum Spielen und Toben ist riesig und es vergeht kaum ein Tag an dem Michelle nicht mit einem neuen Liedchen oder Verslein heimkommt. Die Betreuung duch das Team ist super. Auch wenn es beim Personal ab und zu Wechsel gibt, hatten wir noch nie das Gefühl, dass Michelle das stört.
Für uns, die wir in einem kinderarmen Quartier wohnen, ist das Chinderhuus die perfekte Lösung. Wir können mit bestem Gewissen unserer Arbeit nachgehen und uns glücklich schätzen, dass Michelle so gut aufgehoben ist. Es ist auch toll, das die Gruppenleiterinnen jederzeit zu einem Eltergespräch bereit sind; so kann man die Entwicklung des Kindes miteinander besprechen und die Erzieherinnen auch jederzeit über häusliche Veränderungsn auf dem Laufenden halten.
Am Abend, wenn wir Michelle abholen, hat immer jemand Zeit, in kurzen Worten zu erzählen, was die Kleine den ganzen Tag gemacht hat (hat sie schön gegessen, hat sie ein Mittagsschläfchen gemacht, war sie im Wald, usw...).
Es gäbe noch viel zu erzählen und ich bin sicher, dass Michelle das Chinderhuus sehr vermissen wird, wenn sie nächstes Jahr in den Kindergarten kommt.
Zum Abschluss nochmals herzlichen Dank für die Super-Betreuung, die Geduld und die Herzlichkeit, die Ihr alle unserer Michelle und allen Kindern entgegenbringt!
Familie Karin Huber + Fabian Deubelbeiss mit Michelle Wetzikon
Familie Andermatt - Erlebnisbericht Ryan Andermatt, Kinderhaus Talstrasse
Januar 2006, Kinderhaus Talstrasse
Liebes Chinderhuus-Team
Wir geben euch gerne ein kurzes Feedback über die Zeit, welche Ryan bei euch seit dem 1. November 2005 verbringen durfte.
Die Eingewöhnungszeit war eigentlich sehr kurz, doch aufgrund des Umstandes, dass Ryan bereits mit gut fünf Monaten ins Chinderhuus gekommen ist, genug "lang". Ryan verbringt wöchentlich drei Tage im Chinderhuus - und uns geht es dabei sehr gut. Wir merken, dass sich Ryan bei euch sehr wohl fühlt und ihm der Umgang mit anderen Kindern gut tut. Manchmal haben wir sogar das Gefühl, dass es ihm im Chinderhuus besser gefällt als zu Hause, wo es halt "langweiliger" ist. Das stimmt uns manchmal ein wenig traurig, doch ist es ja für uns umso beruhigender zu wissen, dass es ihm gut geht und er gerne seine Zeit mit anderen Kindern und den BetreuerInnen verbringt. So können wir unbesorgt unserer Arbeit nachgehen und freuen uns umso mehr, ihn am Abend wieder zu sehen.
Auch werden unsere Anliegen ernst genommen und es wird auf jedes Kind eingegangen. Die "Sonderanlässe" sind natürlich auch toll, obwohl Ryan in seinem Altern noch nicht wirklich daran teilnehmen kann.
Ryan ist in der Regel nach einem Chinderhuus-Tag am Abend etwas müder, als wenn er den Tag normal zu Hause verbracht hat, was ja nicht erstaunt. Ansonsten haben wir bis heute keine besonderen Reaktionen auf einen erlebnisreichen Tag feststellen können.
Kompliment an euch alle, wie ihr den Krippenalltag "managed".
Liebe Grüsse
Familie Andermatt
Familie Kolb/Storm - Bericht über unsere Krippen - Erfahrung
Januar 2006, Kinderhaus Talstrasse
Tessa geht jetzt seit einem Jahr bei euch in die Krippe und sowohl wir als Eltern als auch Tessa haben bis jetzt nur positive Erfahrungen erlebt.
Tessa: Sie geht nach meiner Meinung sehr gerne. Fangt schon an zu lachen, wenn wir ankommen bei der Krippe. Wie sie sich bewegt und verhält, gibt uns den Eindruck, dass sie sich wohl fühlt. Nur wenn der Abstand (durch zum Bsp. Ferien oder Krankheit) zu lange war, muss sie sich wieder daran gewöhnen. Was in der letzten Zeit vor allem auffällt ist, dass sie jedesmal etwas Neues gelernt hat.
Eltern: Wie gesagt nur positive Erfahrungen. Besonders erwähnen möchten wir:
- Die Zeit, die genommen wird, um am Morgen ruhig zu besprechen, wie es Tessa geht, und am Ende des Tages, wie es bei euch gegangen ist. Auch sind wir froh, dass so oft wie möglich die gleiche Bezugsperson sie in Empfang nimmt - dafür ist Tessa sensibel -.
- Ausführliches Verlaufsgespräch. Froh, dass sowohl positive als auch "negative" Erfahrungen besprochen werden.
- Spürbare Interesse an Tessa aber auch an uns als Eltern.
- Super, dass wir in unserer Situation Tessa flexibel in die Krippe bringen können.
- Wir schätzen vieles, wass ausserhalb der Krippe-Zeiten organisiert wird, so dass man die Möglichkeit hat, auch das Personal besser kennen zu lernen.
- Neue Gruppenverteilung (Grössere unten in der Werkstatt) hat deutlich Ruhe gebracht bei Tessa. Es ist jedenfalls weniger hektisch am Morgen. Positiv, dass dieses gemacht worden ist.
- Finden es positiv, dass das Zvieri durch euch organisiert wird - bringt, so denken wir, Ruhe am Tisch, wenn alle das gleiche Essen bekommen.
Ein Dankeschön an alle vom Team und bitte so weiter machen!
Liebe Grüsse
Tessa Storm
Brigitte Kolb und Peter Storm
Familie Schwager - Einige Gedanken zu unseren Erfahrungen im Chinderhuus
Januar 2006, Kinderhaus Talstrasse
Gerade werde ich wieder einmal Zeugin davon, wie die "Purzelmüüs" ihr Mittagessen beenden. Welche Geduld die Betreuerinnen haben! Eine Gruppe von 4- bis 7-jährigen am gleichen Tisch. Die einen essen noch in aller Ruhe, die anderen können kaum mehr still sitzen. Und alle wollen gleichzeitig etwas erzählen. Trotzdem geht es recht ruhig und geordnet zu und her. Die Kinder kennen den Ablauf und die Regeln offensichtlich, auch beim anschliessenden Zähneputzen und Waschen. Wie selbstständig die kleinen Knirpse das machen! Ich kann nur erahnen, welche Knochenarbeit es bedeutet, eine so lebendige Gruppe durch den Alltag zu führen. Und dann rennt meine 4 ½ jährige Tochter auf mich zu, beide Hände voll mit Zeichnungen und Bastelarbeiten, die sie an diesem Morgen in Eigenregie gemacht hat.
Seit mehr als einem Jahr besucht meine Tochter Selma mehrmals wöchentlich das Chinderhuus. Dass sie immer sehr gerne geht, ist für mich die beste Bestätigung, dass sie dort gut und in meinem Sinne betreut wird. Als Mutter erlebe ich jedes Mal, wenn ich sie bringe, wie liebevoll sie begrüsst und entgegengenommen wird. Ich schätze es auch sehr, dass mir beim Abholen von den Betreuerinnen kurz berichtet wird, was sie gemacht hat und wie es gegangen ist. Ich spüre, dass dem Chinderhuusteam die Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig ist und sehr ernst genommen wird. An regelmässigen Anlässen hat man als Eltern die Möglichkeit, andere Eltern und Kinder kennen zu lernen. Über Aktuelles werde ich zuverlässig schriftlich informiert. Einmal jährlich findet ein ausführliches Gespräch mit der Gruppenleiterin statt. In einem sehr professionellen und fundierten Gespräch habe ich so erfahren, wie andere Selma erleben und wahrnehmen und wie viel Interesse ihr im Chinderhuus entgegengebracht wird.
Ich bin überzeugt davon, dass es für die Entwicklung meiner Tochter wichtig ist, regelmässig Erfahrungen in einer Gruppe von Kindern zu sammeln und auch von ausserfamiliären Personen betreut zu werden. Im Chinderhuus trifft sie auf vielfältige Situationen, die ich ihr zu Hause nicht bieten kann, durch welche sie in vielen Bereichen gefördert wird.
Seit den Sommerferien gibt es im Chinderhuus eine Gruppe für "die Grossen". Selma findet es toll, bei den "Purzelmüüs" zu sein, weil sie spürt, dass in dieser Gruppe auf die Bedürfnisse der älteren Kinder eingegangen werden kann.
Es ist für mich ausserordentlich wichtig, das gute Gefühl zu haben, dass Selma professionell und liebevoll betreut wird, während ich arbeite. Und dieses Gefühl habe ich, wenn sie im Chinderhuus ist.
Ein ganz herzliches Dankeschön an das ganze Team für die gute und wertvolle Arbeit!
Sandra Schwager
Familie Schaffner - Immer ein Platz im Chinderhuus für Jannis
Januar 2006, Kinderhaus Talstrasse
Jannis ist seit August 2001 im "Chiinderhuus" an der Talstrasse. Damals war Jannis acht Monate alt und ein aufgestellter Knabe. Jannis lernte eher spät sitzen und kriechen, er lachte gern und genoss all die Kinder, die um ihn herumrannten.
Im April 2002 musste Jannis das erstemal ins Krankenhaus, er litt an einer schweren Magendarmerkrankung, und sein Körper hatte zu wenig Flüssigkeit.Das ganze Prozedere im Krankenhaus mit Infusion ect. nahm seinen Lauf. In der zweiten Nacht pipste das Sauerstoffsättigungsgerät, die Schwestern kamen und schauten zu Jannis, niemand konnte sich erklären warum die Sättigung bis auf 50% sank. Plötzlich war alles wieder gut. Eine Stunde später pipste es wieder, nun war die Ruhe vorbei. Jede Stunde gings wieder los, immer mehr Ärzte kamen und waren ratlos. Es folgten viele Untersuchungen durch welche sie sich erklären wollten was los war.
Fazit: Jannis hat nichts, und es ging ihm auch wieder gut, wir wurden wieder entlassen.
Im Juni 2002 hatte Jannis seinen ersten Fieberkrampf und wir waren wieder im Krankenhaus. Wurden dann aber am gleichen Tag wieder enlassen. Seit diesemTag war alles anders, Jannis hatte sehr oft heftige Infektionen , Lungenentzündung, Mittelohrenzündung...., mit hohem Fieber und Krämpfen. Darauf folgten Kankenhausaufenthalte bis zu einem Monat.
Kaum war Jannis jeweils aus dem Krankenhaus, durfte er wieder ins Chinderhuus gehen. Er freute sich jedesmal riesig, wieder die Kinder und Erwachsenen zu sehen und in den normalen Alltag einzutauchen.
Im August 2002 bekam Jannis die Diagnose, Epilepsie. Durch die Anfälle wurde Jannis in seiner Entwicklung sehr zurückgeschlagen, immer musste er das schon Gelernte wieder neu lernen. Das Lernen fiel Jannis sehr schwer, sobald er etwas gelernt hatte wurde er durch einen Anfall wieder so erschüttert, dass das neu Gelernte weg war.
Nun kamen wir als Eltern an den Punkt wo wir uns fragten, ob es noch möglich sei, Jannis in die Chrippe zu schicken. Wir suchten mit den Verantwortlichen das Gespräch. Sie waren sehr offen und interessiert, Jannis im Chinderhuus zu behalten. Die folgenden Jahre waren geprägt von viel Veränderungen, hauptsächlich im negativen Sinne.
Die Mitarbeiterinnen im Chinderhuus waren immer bereit, sich zu informieren, alles mitzu- tragen, was wir mit Jannis durchmachten. Als erstes versuchten wir ein Medikament zu finden. Bis heute sind es 10 verschiedene Medikamente, die wir ausprobiert haben. D.h langsames Aufbauen mit einem Medi, viele, viele Nebenwirkungen: Übelkeit, Appetitlosikeit, Aggressionen, Schwindel (Jannis stolpert über alles rüber) .... Dann wieder Abbruch von einem Medi und Aufbau vom nächsten. Jannis war mit jedem Medikament ein anderes Kind. Jannis brauchte ständige Überwachung. Wir waren so dankbar, dass Jannis jeweils ins Chinderhuus konnte, es war für uns eine ernorme Entlastung. Wir sahen auch, dass es ihm gut ging, dass er sehr zufrieden war. Das Chinderhuus war ein Teil Normalität im Leben von Jannis.
Als all die Medikamente nichts brachten und Jannis zu seinen schweren Epileptischen Anfällen auch noch die Nebenwirkungen ertragen musste, beschlossen wir, mit ihm eine spezielle Diät zu machen, die Ketogene Diät. Dies bedeutet, dass Jannis nur abgewogene, genau berechnete Mahlzeiten bekam. Mit sehr viel Fett und wenig Kohlehydrate 4:1. Jannis durfte gar nichts anderes essen, keine Beeren, Früchte ....ect. sonst wäre er aus der Diät gefallen, was bewirken würde, dass er bedingt durch auftretende Übelkeit viel erbrechen würde, was er auch zeitweise hat. Jannis musste anfänglich vor jeder Mahlzeit, dann noch zweimal am Tag einen Fingerpigs machen. Im Blut konnte man, mit einem ähnlichen Gerät wie beim Blutzucker, die Ketonkörper messen. Auch in der Chrippe durfte Jannis ein Jahr lang nur das essen, was er von zu Hause mitbekam. Und auch in diesem speziellen Fall bekam er vom Chinderhuus sehr viel Unterstützung, wir konnten uns auf die Mitarbeiterinnen verlassen, dass sie die neue Aufgabe mit Jannis sehr ernstnahmen.
Jannis war mit dieser Diät ein Jahr anfallsfrei. Nach einem Jahr bekam Jannis wieder Anfälle, immer mehr und mehr. Wir brachen die Diät ab und versuchten es nochmals mit Medikamenten. Jannis ging es immer schlechter. Im Sommer 2004 konnte er nicht mehr gehen. Er bekam pro Tag vier bis fünf Anfälle, an manchen Tagen bis zu 10, Jannis wurde immer schwächer, und trauriger. Im Oktober entschlossen wir uns nach Genf zu fahren um abzuklären, ob eine Operation möglich und hilfreich sei. Damit die Hirnregion bestimmt werden konnte, in der die Anfälle stattfinden, wurde Jannis eine Woche ans EEG angeschlossen mit gleichzeitiger Videoüberwachung. Am zweitletzten Tag wurden die Medikamente abgesetzt um einen Anfall auszulösen. Sie konnten mehrere Anfalle in dieser Zeit aufzeichnen.
Im November bekamen wir dann die Nachricht, dass Jannis operiert werden kann und man sich davon mindestens 60% weniger Anfälle versprach. Im Januar 2005 wurde Jannis in Lausanne operiert. Darauf folgten 14 sehr schwierige Wochen. Der Aufenthalt in Lausanne dauerte vier Wochen anstelle von einer. Jannis bekam eine sehr schlimme Hirninfektion, worauf er vier Wochen auf der Intensivstation lag. Dann wurde er nochmals operiert, ein Teil des Schädelknochens war angegriffen und musste entfernt werden. Wir wurden für 10 Wochen ins Kinderspital Zürich verlegt. Wegen dem fehlenden Stück Schädelknochen bekam Jannis einen Schutzhelm, den er Tag und Nacht tragen musste.
An Ostern 2005 wurden wir aus dem Kispi entlassen und Jannis durfte wieder ins Chinderhuus gehen. Jannis und wir waren sehr froh, dass ein Stück von Normalität wieder in unser Leben gekommen ist.
Im Juni konnte Jannis an der HPS am Ammetweg einen Tag im Kindergarten schnuppern und es gefiel ihm sehr gut. Jannis war am Abend sehr sehr müde aber zufrieden. Bald nach dem Schnuppern bekamen wir die Zusage, dass Jannis im Sommer den Kindergarten an der HPS besuchen darf. Weiterhin durfte Jannis zweimal die Woche, an den freien Kindergartentagen, ins Chinderhuus gehen.
In den Sommerferien wurde Jannis in Zürich nochmals operiert, der Schädel wurde wieder geschlossen. Alles verlief diesmal sehr gut. Nach vier Tagen konnten wir wieder nach Hause und gleich in die Ferien. Eine Woche vor Beginn des Kindergartens konnte Jannis den Helm in eine grosse Kiste einpacken und auf dem Estrich versorgen.
Jannis hatte seit der Operation im Februar noch einmal einen kleinen Anfall bekommen, Fazit: Es hat sich gelohnt.
Wir sind den Mitarbeiterinnen im Chinderhuus sehr sehr dankbar, dass Jannis immer willkommen war, und dass wir immer ein offens Ohr für all die speziellen Wünsche fanden.
Alle Menschen im Chinderhuus sind für Jannis eine Inse,l die immer da ist, etwas von den wenigen Dingen, die konstant sind im Leben von Jannis. Auf etwas und jemanden, auf den er sich verlassen kann.
Wir haben im Chinderhuus schon sehr viel Wechsel von Mitarbeiterinnen miterlebt. Jedesmal denkt man als Eltern: Nein schon wieder jemand anders. Unsere Zweifel und Ängste konnten wir immer schnell wieder wegpacken. Wir haben erlebt, dass alle neuen Mitarbeiterinnen sich immer wieder genau informiert haben, wie und was die Kinder brauchen. Gerade bei Jannis, wo wir als Eltern immer denken, dass alles so anders und komplizierter ist. Neue interessierte Leute bringen wieder neuen Wind in die eingefahrenen Muster, es wird plötzlich etwas möglich, was wir dem Kind zuvor gar nicht zugemutet haben.
Wir möchten allen Mitarbeiterinnen vom Chinderhuus von Herzen danken für euer grosses Herz für Kinder.
Danke!!!! Danke!!!
Sonja Schaffner und Familie
Familie Zimmermann - Erfahrungen Chinderhuus in der Talstrasse
Januar 2006, Kinderhaus Talstrasse
Gerne berichte ich von meinen Erfahrungen, die ich im Chinderhuus in der Talstrasse gesammelt habe:
Angefangen hat alles mit einem "Besichtigungsbesuch", als mein Sohn Denys 10 Monate alt war. Als ich das erste Mal im Haus herumgeführt wurde, empfand ich es bereits als richtiges Kinderhaus. Ein riesiges, altes Haus, alleine auf einem Grundstück stehend, knarrende Treppen, verschiedene Räumlichkeiten für die unterschiedlichsten Kinderunterhaltungsprogramme…fast wie man sich selbst die Villa Kunterbunt vorstellt.
Danach folgte die Eingewöhnung mit Denys, bei der ich sehr viel Glück hatte. Die für mich zuständige Gruppenleiterin rief mich an und wir vereinbarten direkt verschiedene Termine mit unterschiedlicher Dauer. Zu Beginn mit mir dann ohne mich und natürlich immer grössere Zeitabschnitte, die Denys im Hort verbringen sollte. All das war kein Problem für ihn. Wir mussten gar nicht alle Termine einhalten, da der kleine Mann sich sofort pudelwohl fühlte.
Bis heute bin ich rundherum zufrieden. Inzwischen ist Denys 1 1/2 Jahre alt und besucht das Chinderhuus nach wie vor 1 Tag in der Woche. In dieser Zeit gab es ein Elterngespräch, das mir sehr viele Infos über sein Verhalten vor Ort, über seine Stärken und Schwächen, über Fördermöglichkeiten und Kindererziehung allgemein gegeben hat.
Bei jedem Bringen und Holen von Denys werde ich von einer Person im Kinderhaus in Empfang genommen. Die Kommunikation klappt tadellos. Jedes Mal erhalte ich die Info, wie der Tag war. Auch ob etwas vorgefallen ist und wie darauf reagiert wurde. Obwohl Denys einer Gruppe zugeteilt ist, habe ich das Gefühl, dass ihn alle kennen und sich kümmern. Ausserdem hat Denys ein "Info-Fach". Werden neue Windeln gebraucht, wird ein Fest organisiert, kommt der Nikolaus zu Besuch, … erhalte ich eine Info in diesem Fach. Ich entnehme den Zettel, bespreche zu Hause in Ruhe, ob wir uns anmelden und kann dann Bescheid geben.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Jederzeit ist ein offenes Ohr für mich da. Sämtliche Anliegen kann ich vorbringen und Unsicherheiten werden mir genommen. Einmal im Monat findet ein Elternkaffee statt. Leider wird dieser kaum benutzt, obwohl es doch schön wäre, wenn sich auch die Eltern der Kinder, die den ganzen Tag zusammen sind, kennenlernen würden.
Mir bleibt also nur ein dickes Dankeschön zu sagen an das Chiinderhaus mit seinem super Team!
Wera Zimmermann
