Elternberichte
Elternberichte
Hier können Sie Erfahrungsberichte von Eltern aus unseren Kinderhäusern lesen. Wir freuen uns, von Ihnen Rückmeldungen über Ihre Kinderhauserfahrungen zu erhalten, die wir gerne auf dieser Seite veröffentlichen.
Berichte aus dem Jahr: 2010 2008 2007 2006
- Familie Kaufmann - Unsere Kinderkrippe
- Familie Rechsteiner - Kinderkrippe Tösstalstrasse
- Familie Zuppinger - Ewa Anouk Zuppinger, geb. 6.6. 2005
- Familie Rickli-Ledergerber - Elternbericht Kinderhaus Tösstalstrasse
- Familie Ulrich - Elternbericht Kinderhaus Tösstalstrasse
- Familie Agath - Liebes Chinderhuus-Team,
- Familie Poullain Moser - Elternbericht Kinderhaus Tösstalstrasse
- Familie Odermatt - Elternbericht Kinderhaus Tösstalstrasse
- Familie Gegenschatz
- Familie Faissler - Kinderhaus Talstrasse - Erlebnisbericht
- Familie Feroce - Elternbericht Chinderhuus Talstrasse
- Familie Tadic - Elternbericht Gordana + Boby Tadic
- Familie Gutgsell - Bericht zur Betreuung von Louisa im Kinderhaus Talstrasse
Familie Kaufmann - Unsere Kinderkrippe
September 2008, Kinderhaus Talstrasse
Seit dem 1. Juni 2008 ist unser Sohn Noah im Chinderhuus an der Talstrasse in Wetzikon während drei ganzen Tagen, meist von Montag bis Mittwoch. Nun sind drei Monate vergangen und Noah ist inzwischen schon 7 ½ Monate alt.
Vor dem "Vater werden" dachte ich immer, dass man nach der Geburt automatisch zu den perfekten Eltern wird, einfach so, wie zum Beispiel per Mausklick. Nur wenige Stunden nach der Geburt wurde ich eines besseren belehrt. Ich hatte keine Ahnung. Alle gelesenen Berichte, gesehenen Dokumentationen und alle mündlichen Ratschläge schienen sich nicht, wie von mir vorgestellt, automatisch auf meinen Körper zu übertragen. So erlebte ich intensive schöne erste vier Monate und sah zum ersten Mal ein kleines Menschlein gedeihen (wie wohl alle "Erstlings-Eltern).
Im Mai 2008 hatte Noah seine Eingewöhnung in der Krippe. Er hatte es sehr gut und für ihn war das auch kein Problem, er mochte das Krippenleben sogar sehr.
Ab Juni dann war die Krippe für Noah das "zweite Zuhause", zumindest für 3 Tage in der Woche.
Nun war auch ich als Vater gefragt, Noah bringen und abholen, Infos welche ich von den BetreuerInnen bekam zu speichern und Zuhause als sinnvolle Information auch der Mutter (meiner lieben Frau) weiterzugeben.
Sofort ist mir natürlich die ganze Organisation aufgefallen und mit welcher Leichtigkeit die BetreuerInnen das handhaben; und dies mit mehr als nur einem Kind...!
So hatte ich schon nach kürzester Zeit vollstes Vertrauen in das Chinderhuus.
So sehr ich anfangs Skepsis hatte, Noah in die Krippe zu geben, bin ich nun umso mehr dafür. Hier lernt Noah mit Kindern verschiedenen Alters umzugehen; und auch umgekehrt. Durch die vielen Eindrücke in der Krippe wird es Noah bestimmt nie langweilig und er hat dank eines sehr geordneten Tagesablaufs einen sehr guten Tagesrhythmus entwickelt. Ich glaube nicht, dass er dies in so kurzer Zeit beim Traditionellen Mami-bleibt-mit-Baby-zuhause Modell oder bei einer Tagesmutter erlernt hätte.
Abends wenn ich oder meine Frau Noah im Chinderhuus abholen, erhalten wir einen gesamten Tagesablauf mit wirklich allen Details; sogar immer mal wieder einen guten Tipp oder Ratschlag für bestimmte Situationen. Wenn ich die Krippe als eine Dienstleistung betrachte, ist das Chinderhuus wohl einer der freundlichsten und unkompliziertesten Dienstleistungsbetriebe, welche ich kenne.
Auch für die Eltern wird so manches gemacht, so durfte ich schon am Vater - Kind-Tag dabei sein. Nach erfolgreichem Bauen einer Baumhütte gab es etwas vom Grill und einen Umtrunk, bei welchem auch die "Grossen Kinder" nicht zu kurz kamen. Ich freue mich schon auf den nächsten Tag für die Erwachsenen.
Langer Rede kurzer Sinn: Noah und ich mögen die Krippe und dies ohne, dass wir uns zwei vermissen. Es ist eine bereichernde Abwechslung zum normalen Baby-Papi Alltag.
Papi Patrick Kaufmann
Baby Noah Kaufmann und
Mami Anne Kaufmann
Familie Rechsteiner - Kinderkrippe Tösstalstrasse
August 2008, Kinderhaus Tösstalstrasse
Als wir vor bald 5 Jahren eine geeignete Betreuung für unsere Tochter Alicia suchten, entschieden wir uns nach der Prüfung von verschiedenen Betreuungsformen für die Kinderkrippe an der Tösstalstrasse.
Der erste Eindruck, eine kinderfreundliche Umgebung und offene, aufgestellte Erzieherinnen, bestätigte sich dann an Alicia's Krippentagen. Dazu kam, dass sie hier nicht nur professionell, sondern auch menschlich gut aufgehoben war.
Ein abwechslungsreiches, kindergerechtes Programm unterstützte sie in ihrer Entwicklung und ermöglichte ihr viele soziale Kontakte mit gross und klein.
Eine neue Herausforderung war dann, als sie mit 3 Jahren mit in den Wald durfte. Hier spürten wir auch zu Hause, was sie alles Spezielles erlebt und gelernt hatte. Bei unseren Familienausflügen in den Wald überraschte sie uns immer wieder mit ihrem "Fachwissen": auf welcher Seite eines Baumes Moos zu finden ist, wie man ein gutes Feuer zu Stande bringt,...
Alicia's Bruder Andrin startete auch mit halbjährig in der Krippe. Er liebt und geniesst es in dieser Umgebung zu spielen, auf Entdeckungstour zu gehen,...
Mit Alicia's Eintritt in den Kindergarten haben wir uns neu organisiert, und verabschieden uns mit einem weinenden und einem lachenden Auge von Menschen, die für unsere Kinder da waren, einer kindergerechten Umgebung und vielen positiven Erinnerungen, die uns und v.a. auch den Kindern bleiben.
Herzlichen Dank und euch allen alles Gute
Evelin & Pascal Rechsteiner
Familie Zuppinger - Ewa Anouk Zuppinger, geb. 6.6. 2005
August 2008, Kinderhaus Tösstalstrasse
Seit unsere Ewa 7 Monate alt ist, d.h. seit Januar 2006 geht sie in die Kinderkrippe an der Tössstalstrasse. Anfangs acht Tage pro Monat, seit Februar dieses Jahres vier Tage pro Monat, es gibt Familienzuwachs :-).
Schon beim ersten Besuch waren wir positiv überrascht, haben wir uns doch als kinderloses Ehepaar nie gross Gedanken darüber gemacht, was eine Krippe ist und wie sich Kinder dort wohl fühlen.
Alles war sauber, die Betreuerinnen sehr freundlich und alle schienen nur so zu sprudeln vor guter Ideen. Liebevoll wurde Ewa von Brigitte eingeführt und ich konnte getrost meiner unregelmässigen Arbeit wieder nachgehen, dies dank flexibler Tage und der Gewissheit, Ewa in guten Händen zu wissen.
Mit ca. 2 Jahren konnte Ewa in die Gruppe "Ping Pong" wechseln. Ich staunte nicht schlecht, als sie jeden Tag mit noch grösserem Wortschatz nach Hause kam. Auch wurde immer schön rapportiert, wie es ihr während des Tages ging. Wurde Ewa plötzlich krank, wurden wir frühzeitig informiert, so dass wir unseren Schatz früher abholen konnten.
Ja, in der Krippe gibt es viel, was wir unserer Ewa zu Hause nie bieten könnten. "Gumpizimmer" (abgesehen von unserem Ehebett), Wasserraum, Waldsofa, Integration in eine Gruppe, Umgang mit vielen anderen Kindern, kurz spielerische Unterhaltung pur den ganzen Tag lang, gepaart mit vielen tollen Erfahrungen und Erlebnissen.
Auch Cilla, der Krippenhund hat es Ewa sehr angetan, liebt sie doch Tiere über alles.
An dieser Stelle, möchten wir uns bei Euch herzlich für den unermüdlichen Einsatz bedanken und können Euch nur weiterempfehlen.
Familie Rickli-Ledergerber - Elternbericht Kinderhaus Tösstalstrasse
Juli 2008, Kinderhaus Tösstalstrasse
Wir haben uns lange umgeschaut nach einem liebevollen Betreuungsplatz für unsere Söhne. Die herzliche Atmosphäre, die Vielfalt der Aktivitäten, die liebevolle Betreuung sowie das einzigartige Raumkonzept des Kinderhuus' haben uns von Anfang an begeistert. Yannic besucht das Kinderhuus jetzt bereits seit mehr als drei Jahren und Loris seit etwas mehr als einem Jahr. Beide geniessen das abwechslungsreiche Programm. Bei schönem Wetter sind die Kinder häufig im Garten oder auf Erkundungsspaziergängen, bei schlechtem Wetter geniessen die Jungs die Zeit beim Spielen, in der Bewegungswerkstatt oder im Bestelatelier. Auch der Waldtag ist eine grosse Bereicherung für die Kleinen. Durch die altersgerecht eingeteilten Gruppen kann individuell auf die Entwicklungsbedürfnisse der Kinder eingegeangen werden und doch haben die Kinder die Möglichkeit, je nach Lust und Laune bei einer anderen Gruppe ein Bsüechli zu machen. So kann der Wechsel in eine altersmässig höhere Gruppe Schritt für Schritt und auf ganz natürliche Weise umgesetzt werden und die Geschwister können sich jederzeit besuchen. Auch kulinarisch werden die Kinder mit herrlich zubereiteten Menues verwöhnt - dabei wird viel Wert auf frische Produkte gelegt.
Wir sind überzeugt, dass die Erfahrungen, welche unsere Kinder im Kinderhuus machen dürfen, sehr wertvoll sind für ihre Entwicklung und danken dem Team für die liebevolle und herzliche Betreuung!
Familie Ulrich - Elternbericht Kinderhaus Tösstalstrasse
Juli 2008, Kinderhaus Tösstalstrasse
Tim besucht seit bald einem Jahr das Kinderhaus. Für Ihn ist es eine wunderbare Abwechslung,da er wenig Kinder um sich in unserem Alltag hat.Es ist sehr liebevoll betreut und das Personal geht mit viel Liebe auf das Kind ein.Für mich ist es genau in meinem Sinne eine Betreuung auswärts von fremden Personen.Denn es ist ja nicht immer einfach das Kind auswärts betreuen zu lassen.Es ist sauber und die Kinder werden nicht mit Süssigkeiten abserviert.Sie werden gefördert und dürfen ihre Bedürfnisse ausleben.Ich finde es auch toll dass man das Kind nur einen Tag pro Woche bringen darf.
Also ganz herzlichen Dank
Liebe Grüsse Marianne Ulrich
Familie Agath - Liebes Chinderhuus-Team,
Juli 2008, Kinderhaus Tösstalstrasse
auch wir möchten Euch gerne auf diesem Wege unsere Gedanken und Erfahrungen mit dem Chinderhuus zukommen lassen.
Als wir im September 2006 von München nach Wetzikon gezogen sind, war einer der ersten Gedanken, dass Lina in eine Krippe muss um auch hier sozialen Kontakt zu anderen Kindern zu bekommen. Schließlich war sie 1 ½ Jahre alt...
Über Umwege haben wir vom Verein Chliichind und Eltere und den dazu gehörigen Kinderhäusern erfahren. Ein Anruf in der Tösstalstraße und wir hatten einen Termin zur Besichtigung - welch' Überraschung.
Die Überraschung war noch größer, als es hieß, dass Lina quasi sofort in die Ping Pong Gruppe aufgenommen werden kann. Das war doch schon mal ein positiver Anfang, nachdem wir uns ursprünglich in München bei sieben Krippen erfolglos 'beworben' hatten.
Wir haben uns dann entschlossen, Lina kurz nach ihrem zweiten Geburtstag einen Tag die Woche ins Chinderhuus zu geben. Welch' eine Freude bei den Eltern!!
Lina war nur leider anfangs alles andere als begeistert. Es fing morgens schon beim Wickeln an. Treten, weinen und schreien 'sie will nicht ins Kinderhaus'. Im Auto ging es dann weiter und weiter. Natürlich nicht anders in der Garderobe des Chinderhuus… Wie's nach der Verabschiedung weiterging entzieht sich unserer Kenntnis oder auch Erinnerung, wer weiß.
So ging es einige Monate. Es folgten spontane Gespräche zwischen Carmen und uns was wir ändern können, dass Lina sich im Chinderhuus wohler fühlt. Wir haben uns daraufhin entschlossen, einen weiteren halben Tag 'zu spendieren'. Aber...
Erst nach ca. einem halben Jahr war Lina endlich soweit, dass sie morgens gar nicht schnell genug aus dem Haus kommen konnte (was war passiert?). Sobald das Gewächshaus der angrenzenden Gärtnerei in Sichtweite war 'Mami, juhee!! Ich sehe das Kinderhaus' - Mami meinte zu träumen.
Seitdem erfahren wir eine ganze Menge was denn 'die Frauen' alles so im Chinderhuus anstellen. Von Ivan, der so einen schwarzen Popo hat. Von Jakob, der einen gebrochenen Arm hat (was nicht stimmte). Von Katharina mit dem gleichen T-Shirt und ihr Papi der sie morgens immer bringt. Von Felix der gespuckt hat und Anna-Maria, die noch nicht sprechen kann usw.
Lina hat soviel positives aus dem Chinderhuus mitgebracht und erzählt immer ganz stolz was sie denn alles gemacht hat. Von der Werkstatt, von Chilla, den Pferden und den Spaziergängen im Wald...
Das wir nun auch einen Dolmetscher in der Familie haben, ist recht praktisch. Und bei den Liedern aus dem Chinderhuus, die von Lina täglich zu Hause gesungen werden, löst sich das Fragezeichen auch langsam auf und man meint zu wissen über wen oder was sie singt. Trotzdem wäre manchmal der Begleittext für uns Großen von Nutzen...
Schade nur, dass es mit dem Haare schneiden bei Jeannette nicht geklappt hat. Das wäre wohl auch zu einfach gewesen...
Nun kommt sie nach den Sommerferien zu den Wurzelfegern bzw. Wurzelfäga, wie Lina immer korrigiert. Darauf ist sie mächtig stolz und freut sich riesig. Schließlich hat sie noch ein Jahr vor sich, bevor es in den Kindergarten geht.
Viel hat sich in diesen 1 ½ Jahren getan. Sowohl in Lina's Entwicklung, die plötzlich einen riesigen Schub gemacht hat und auch im Chinderhuus. Lehrlinge und Praktikanten sind gekommen und wurden wieder verabschiedet. Allgemeine Änderungen wurden durchgeführt. Und wir sind mitten drin!
Liebes Chinderhuus Team, habt vielen Dank für all Eure Energie, Kreativität, Geduld, Witz, Fürsorge und 'erzieherischen Maßnahmen' die Ihr tagtäglich mit einbringt.
Es grüßen Euch,
Lina, Tanja und Jürgen Agath
Familie Poullain Moser - Elternbericht Kinderhaus Tösstalstrasse
Juli 2008, Kinderhaus Tösstalstrasse
Unser zweijähriger Sohn Cyril besucht das Kinderhaus Tösstalstrasse seit er 6 Monate alt ist. Seit einem Monat darf nun auch sein jüngerer Bruder Jeremy (7 Monate) zwei Mal pro Woche ins Kinderhaus.
Wir sind alle sehr zufrieden - ich glaube, die beste Referenz sind die strahlenden Kinderaugen, wenn ich sie abends abhole.
Freudig erzählt mir der Grössere vom rumpflotschen in Pfützen und von Spaziergängen, vom sändele, rutschen und spielen mit Autos und Traktoren oder von seinen Freunden, speziell von Loris. In jeder erdenklichen Situation (z.B. beim Fisch kaufen in der Migros) lässt er die Leute wissen: "Loris Fründ". Nicht weniger erzählt er von den liebevollen Betreuerinnen. Wir schätzen es sehr, dass beide hier viele soziale Kontakte knüpfen können und ihnen im Umgang miteinander professionell geholfen wird.
Ab und zu bringt Cyril grossartige Kunstwerke mit - gemalt, gebastelt oder auch selber gebacken. Und Jeremy macht erste Erfahrungen mit verschiedensten Spielsachen - es wird wert auf Vielfältigkeit, z.B. Materialien, Formen, Geräusche, gelegt. .Wir finden es grossartig, dass die Kinder zur Kreativität im Umgang mit verschiedensten Dingen angeleitet werden.
Ich liebe es, wenn Cyril verschiedenste Lieder vor sich hinsummt oder lautstark zum Besten gibt; viele davon hat er im Kinderhaus gelernt.
Das Kinderhaus selbst gefällt uns ebenfalls sehr gut. Auch wir würden uns darin wohlfühlen. Es ist kindgerecht, farbig und liebevoll eingerichtet und hat verschiedenste Ecken und Zimmer zum Spielen und Träumen, zum sich Verstecken, Rumtollen und Schlafen.
Wir können das Kinderhaus aus voller Überzeugung weiterempfehlen, Cyril hat das für Jeremy schon getan. Die ersten paar Mal im Auto auf dem Weg zur Krippe hat er immer wieder und in verschiedensten Variationen gesagt: "Krippe, Jeremy. Lässig. Froid."
Ein grosses Danke an alle BetreuerInnen - auch dafür, dass sie abends immer Zeit haben vom Tag zu erzählen, inklusive kleiner Highlights und Tragödien.
Familie Odermatt - Elternbericht Kinderhaus Tösstalstrasse
Juli 2008, Kinderhaus Tösstalstrasse
Auf der Suche nach einem Krippenplatz besuchten wir Anfang 2006 das Kinderhaus an der Tösstalstrasse. Schon zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Gefühl, dass sich die damals noch nicht geborene Jessica wohl fühlen wird. Jessica ist nun schon seit dem 6. Altersmonat an zwei Tagen pro Woche im Kinderhaus. Da wir uns entschieden, sie schon früh an diese Situation zu gewöhnen, gab es auch nie ein Problem mit der "Ablösung".
Es war für uns jedoch eine neue Erfahrung. Man holt das Kind aus der Krippe ab und will es fragen was es am Tag so erlebt hat. Natürlich kann sich das Kind noch gar nicht mitteilen. Diese Situation wird durch das Team optimal gelöst. Während des Abholens wird einem der Tagesablauft erklärt, wie das Kind gegessen und geschlafen hat und was man am Tag alles unternommen hat. Im kleinen Alter wird sogar ein Formular ausgefüllt wo die Schlaf- und Essenszeiten in einem Plan aufgeschrieben werden. Dies ist nun natürlich nicht mehr nötig, da Jessica schon bald 2 Jahre alt wird und schon selbst die Eindrücke des Tages in Worte zu verfassen versucht.
Wir merken nach dieser Zeit, dass sich unsere Tochter eigentlich für Ihr Alter schon sehr weit entwickelt hat. Wir können allen Eltern dieses Kinderhaus nur empfehlen. Man hat das Gefühl, dass die Kinder hier einfach Ideal aufgehoben sind.
Familie Odermatt
Familie Gegenschatz
Juli 2008, Kinderhaus Talstrasse
Bereits sind fünf Monate vergangen, seit Nico 4 ½ j. und Nina 3 ¼ j. im Kinderhaus an der Talstrasse mit Eingewöhnen begonnen haben. Gerne blicken wir auf diese Zeit zurück.
Verschiedene Überlegungen von uns Eltern haben uns dazu geführt, unsere beiden im Kinderhaus anzumelden (Job-Sharing Jahr von uns Eltern, wenig Kinder in der Nachbarschaft, Sprachförderung von Nico und Nina...). Ich muss gestehen, vor allem mir als Mutter und selber Fachfrau in diesem Gebiet, fiel der Entschluss nicht leicht, doch bereits nach dem ersten telefonischen Kontakt mit Petra, der Krippenleiterin, hatte ich ein gutes Gefühl. Wir finden es nicht selbstverständlich, dass wir so schnell und unkompliziert einen Platz gefunden haben, dazu nur an einem Tag und Nico schon bald "kindergartenreif". Als wir erfuhren, dass unsere beiden sogar in der Naturgruppe einsteigen dürfen, fanden wir das einfach toll!! Und wir können voller Überzeugung sagen: Nico und Nina fühlen sich im Kinderhaus sehr wohl und das "Spürli" Heimweh vom Anfang verflog im Nu, denn die liebevolle Betreuung, der Kontakt zu den Gspänli, natürlich die tollen Ausflüge und vieles mehr, sind einfach super. Was wir u.a. sehr schätzen sind die persönlichen "Rapporte" der Erzieherinnen puncto Tagesprogramm und Ergehen unserer Kinder. Der Vater-Kind Tag, an welchem eine Baumhütte gebaut wurde, war natürlich ein grosses Erlebnis!
Nach den Sommerferien kommt Nico in den Kindsgi und wird das Kinderhaus verlassen. Nina wird ab dann an zwei Tagen das Kinderhaus besuchen können, darauf freuen wir uns sehr!
Wir möchten euch als ganzes Team herzlich danken für die individuelle und liebevolle Betreuung von Nico und Nina und wünschen euch weiterhin viel Kraft und Ausdauer!
Roland und Anne-Käthi Gegenschatz, Wetzikon
Familie Faissler - Kinderhaus Talstrasse - Erlebnisbericht
Juli 2008, Kinderhaus Talstrasse
Unser Moriz hat sich im Chinderhuus Talstrasse sehr gut eingelebt. Er geht gerne und freut sich des öfteren auch schon am Vorabend darauf.
Das Chinderhuus verfügt über einen schönen grossen Garten, so erleben die Kinder viel Freiraum, Bewegung und frische Luft.
Auch unterwegs erfahren die Kinder naturbezogene Erlebnisse.
Unser Sohn schwärmt vom Mittagessen und der Appetit scheint immer gross zu sein!
Die kleinen Krippenkinder finden einen erholsamen Mittagsschlaf.
Eltern werden beim Abholen ausführlich über den Tag informiert, wie es dem Kind ergangen ist.
Auch wird gut informiert, wenn Viren im Umlauf sind und wie gross die Ansteckungsgefahr ist.
Kinder und Eltern werden sehr gut einbezogen, was Veränderungen und Neueinrichtungen angeht. Der Baumhaus - Bau-Tag war für unseren Sohn zusammen mit seinem Opa ein wunderbares Erlebnis.
Weil im ganzen Haus so viele Kinder sind, in mehreren Gruppen, die auch aufeinandertreffen, bekam ich am Anfang den Eindruck, dass es manchmal etwas hektisch zu und her geht. Es war vor allem in der Eingewöhnungsphase etwas schwierig für Moriz, dass nicht immer die gleichen Betreuerinnen am Morgen anwesend waren. Unterdessen ist das für uns kein Thema mehr.
Barbara Faissler
Familie Feroce - Elternbericht Chinderhuus Talstrasse
Juli 2008, Kinderhaus Talstrasse
Nils war von Beginn an ein sehr anhängliches, v.a. Mami-bezogenes Kind, trotz häufiger Betreuung durch die Grosseltern und Kontakte mit anderen Bezugspersonen. Deshalb war der Entscheid, ihn in einer Krippe betreuen zu lassen, ein wichtiger Schritt, fast gleichzusetzen mit der Einschulung. Sowohl für Nils' Entwicklung als auch zu unserer Entlastung.
Vor diesem Entscheid, welcher natürlich mir als Mami auch die Gelegenheit bot, wieder einer geregelten Berufstätigkeit nachzukommen, war Nils' Sozialkompetenz trotz seines Umgangs mit vornämlich gleichaltrigen Kindern, z.B. im Familienforum bzw. Bekanntenkreis, eher beschränkt auf uns als Familie, obschon er auch immer Freude hatte, wenn er von (vor allem grösseren) Kindern umgeben war.
Kurz nach Nils' 1. Geburtstag erhielt ich ein Jobangebot und gleichzeitig die Möglichkeit, Nils für einen Tag ins Chinderhuus Talstrasse bringen zu dürfen. Dass für Nils tatsächlich dort ein Plätzchen frei wurde, freute mich besonders, da mich das Haus mit seinem grünen Umschwung und die Betreuung schon beim 1. Besichtigungstermin sehr angesprochen hatte und unser Favorit war!
Aufgrund seiner vorgängig erwähnten starken Beziehung zu mir war klar, dass Nils' Eingewöhnung länger als sonst üblich dauern würde. Mit viel Geduld und Zuversicht haben das Nadja und Susanne mit ihrem Rumpelchiste-Team super gemeistert und mir die Sicherheit gegeben, dass wir auch aus Nils ein Krippen-fähiges Kind machen würden.
Zwischenzeitlich darf Nils auf über 6 Monate Krippenerfahrung zurückblicken und wenngleich er bei der morgendlichen Abgabe immer noch filmreif-tränenreich Abschied nimmt, erhole er sich sehr rasch von dieser temporärer Trennung und blühe im Kreis seiner Gspänli richtig auf. Es spricht für sich, dass Nils in der Krippe bei den Mahlzeiten auch vorbildlich mitisst, was zu Hause leider nicht immer der Fall ist. Wir ‚Grossen' scheinen ihn weniger dazu zu animieren...
Nur der gemeinsame Mittagsschlaf will ihm nach wie vor nicht so zusagen; er benötigt gemäss pädiatrischer Abklärung sowieso wenig Tagesschlaf, was sich bei ihm bereits früh abzeichnete. Somit fordert er am Krippentag nun die Betreuerinnen auch über die Mittagsruhezeit, was an den anderen Tagen Mami zufällt:. Abends, wenn ich Nils schlussendlich abhole, merkt man ihm dann auch die Erschöpfung, v.a. durch die vielen Erlebnisse und Eindrücke, an, was bei so wenig Mittagsruhe aber auch kein Wunder ist!
Wir als Eltern sind dem Chinderhuus Talstrasse sehr dankbar, dass wir Nils die Möglichkeit geben dürfen, sich in einem abwechslungsreichen, interessanten Umfeld zu entwickeln und hoffentlich auch peux-à-peux etwas abnabeln zu können!
Nils, Veronica & Marcel Feroce
Familie Tadic - Elternbericht Gordana + Boby Tadic
Juli 2008, Kinderhaus Tösstalstrasse
Als allererstes muss ich was gestehen.... Kurz vor Nina's erstem Kinderhaustag überkamen mich als Mutter Zweifel. Dabei waren wir immer überzeugt davon, dass eine frühe Betreuung sowohl für Nina, um den sozialen Kontakt zu anderen Kinder zu fördern, als auch für uns das beste wäre. Wir haben unsere Tochter im Kinderhaus Tösstalstrasse angemeldet, als sie knapp 12 Monate alt war. Es schien uns die ideale Lösung zu sein. Als wir dann auch gleich die Zusage bekamen, haben wir uns riesig darüber gefreut. Vor allem, da man des öfteren von langen Wartelisten für Kinderbetreuungsplätze hört.
Doch dann kamen die Zweifel und die Fragen plötzlich doch: Kann ein knapp einjähriges Kind einen guten Teil des Tages in Betreuung von Menschen verbringen, die es bislang noch gar nicht kennt? Wird sie sich allein gelassen fühlen? Ist es in Ordnung, dass wir nicht mehr in allen Situationen bei ihr sein können? Wenn sie sich den Kopf anschlägt oder übermüdet ist, kann sie dann von jemand zunächst Fremden getröstet werden?
Werden wir genug Zeit haben, ihr Geborgenheit und Liebe zu geben, ihre Entwicklung zu fördern?
Heute ist Nina 16 Monate im Kinderhaus. Es geht ihr blendend. So war es eigentlich schon nach einigen Wochen. Sie ist vergnügt und voller Vorfreude, wenn wir sie morgens auf den Arm einer Erzieherin setzen. Und sie ist fröhlich und ausgelastet, wenn wir sie abends abholen. Wir haben den Eindruck, dass sie beim Spielen mit den anderen Kindern und den Erzieherinnen sehr viel lernt. Beispiele dafür sind etliche für uns unbekannte Kinderlieder, die wir dann versuchen uns anzueignen, um mitsingen zu können, oder ihr Umgang mit anderen Kindern zeigt ganz klar den positiven Einfluss der Krippe, und nicht zuletzt die Rituale, die sie in der Krippe lernt und dann zu Hause genau so weiterführen will. Auch Ihre sprachliche Entwicklung wird enorm durch die Krippe gefördert. Der klare Beweis dafür ist, dass sie auch zu Hause Schweizerdeutsch redet, obwohl wir mit ihr Hochdeutsch reden. Das finden wir toll.
Während Nina in der Kindertagesstätte gut aufgehoben ist, können wir wieder stärker unseren Berufen nachgehen. Wir können uns auf unsere Arbeit konzentrieren, ohne dass unsere Tochter in jeden Gedanken sowie Telefonat hinein platzt und sich langweilt, während wir uns nicht mit ihr beschäftigen können.
Generell gesagt ist die Zeit, die wir mit Nina verbringen, sehr viel intensiver geworden.
Wir teilen uns die Betreuung von Nina nicht mehr nur durch 2 sondern 3...und können nun an diesen "zusätzlichen" Tagen, an denen sie betreut wird, unserer Arbeit nachgehen und uns dafür an den anderen Tagen ganz unserer Tochter widmen.
Wir wissen, dass Nina im Kinderhaus Tösstalstrasse in guten Händen ist.
Dieser Platz, an dem es Nina so gut gefällt, ist ein wahres Geschenk.
Danke.
Familie Tadic
Familie Gutgsell - Bericht zur Betreuung von Louisa im Kinderhaus Talstrasse
Januar 2008, Kinderhaus Talstrasse
Seit August 2007, damals war sie fünf Monate alt, verbringt unsere Tochter Louisa drei Tagen im Kinderhaus an der Talstrasse.
Schon beim ersten Besuch hat uns das schöne Haus und sein grosser Garten gefallen, denn der Balkon unserer Wohnung ist im Vergleich dazu geradezu winzig. Auch im Haus haben wir schnell festgestellt, dass man sich um das Wohl der Kinder bemüht: die Zimmer sind liebevoll und kindergerecht eingerichtet und das Personal ist freundlich. Unserer Meinung nach waren dies die Gründe weshalb auch die Eingewöhnung problemlos verlief.
Der Rhythmus von drei Tagen pro Woche welche Louisa in der Kinderkrippe verbringt finden wir in diesem Alter optimal. Jeden Tag können wir erneut feststellen, dass Louisa gerne in die Kinderkrippe geht. Sei es am Morgen, wenn sie sich kaum angekommen schon auf die anderen Kinder konzentriert oder am Abend, wenn sie die Hände nach der Mutter ausstreckt sobald diese erscheint. Wir sehen, dass ihr der Kontakt mit anderen Kindern gut tut. Nach einem Tag in der Kinderkrippe ist Louisa am Abend jeweils deutlich müder als an den restlichen Tagen. Mittlerweile geht sie so gerne in die Krippe, dass sie sich nach einer längeren Abwesenheit, z. B. Ferien oder Krankheit, ganz besonders auf die anderen Kinder, das Haus und die Betreuerinnen freut.
Neben unsere Tochter spüren jedoch auch wir Eltern, dass es ihr im Kinderhaus an der Talstrasse gut geht. Das Haus ist gut organisiert und die Betreuerinnen haben auch in hektischen Momenten immer etwas Zeit für die Eltern. Das kurze Feedback zum Tagesablauf schätzen wir sehr. So erfahren wir wann Louisa geschlafen hat, wie viel sie gegessen hat oder wann sie draussen waren.
Bis jetzt haben wir nur gute Erfahrungen gemacht und sind glücklich, dass wir einen Betreuungsplatz an der Talstrasse bekommen konnten.
Michael + Isabelle Gutgsell
